Positive Reaktionen zum IVA-Workshop

Positive Reaktionen zum IVA-Workshop "Gesellschafter-Ausschluss"

In der "Klimt-Villa" versammelten sich am 21.11.2017  über 30 Experten, darunter die bekannten Persönlichkeiten Prof. Ekkehard Wenger und Dr. Martin Weimann, sowie Vertreter der Justiz, des Gremiums und bekannte Rechtsanwälte, um nach über zehn Jahren die Erfahrungen mit den praktischen Auswirkungen der gesetzlichen Bestimmungen zu diskutieren und Vorschläge an den Gesetzgeber zu erarbeiten. Dieses Thema ist im Hinblick auf das per 1.1.2018 in Kraft tretende Gesetz über ein Delisting besonders brisant.

Das Eingangsstatement des IVA können Sie unter www.iva.or.at/downloads/Eingangsstatement-WS-Sqeeze-Out-2017.pdf nachlesen.

Sollten Sie an den  Beiträgen der anderen Referenten wie RA Dr. Maria Brandstetter, RA Mag. Slavica Vanovac, RA Dr. Wolfgang Leitner, Prof. Ekkehard Wenger, Dr. Martin Weimann, Prof. Hanspeter Hanreich, WP Dr. Hans Bodendorfer, WP Mag. Erich Kandler und Rupert-Heinrich Staller interessiert sein, so bitten wir um eine kurze Mitteilung.

Laufende Verfahren

Nach zwei Jahren konnte ein Vergleich im ATB-Verfahren erreicht werden. Die Aufbesserung beträgt 20 Prozent. Die größte Schwierigkeit war das Finden einer fairen und von allen akzeptierten Kostenregelung.

Noch im Dezember soll das eher kleine Verfahren Ecobusiness bei einer Verhandlung hoffentlich abgeschlossen werden.

Im Jänner 2018 findet nach mehr als zwei Jahren Unterbrechung wegen eines Rechtsstreits betreffend den "Gemeinsamen Vertreter" eine Verhandlung in der Causa Bank Austria statt.

In den nächsten Tagen endet die Frist zur Einbringung von Überprüfungsanträgen betreffend Conwert. Es ist nicht notwendig einen eigenen Antrag zu stellen, da durch die "Erga omnes"-Wirkung ein etwaiger Vergleich für alle betroffenen - das sind die ausgeschlossenen - Aktionäre gilt.

Wenn Sie das Geld nicht brauchen, empfehlen wir, die jeweiligen, auf Ihrem Depot eingebuchten Nachbesserungsrechte NICHT zu verkaufen. Es ist damit zu rechnen, dass ein im Vergleich mit den aktuellen Angeboten höheres Ergebnis erzielt werden kann. Unsicher ist allerdings der Zeitpunkt: ob nach ein bis zwei Jahren oder, wie bei Bank Austria und Constantia Packaging, bei denen erst nach circa zehn Jahren eine Lösung zu erwarten ist.

Datum: 24.11.2017 Autor: IVA-Redaktion
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