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Telekom-HV - Rasinger: "Kottan hat auch ermittelt" | Kleinanleger-Vertreter Wilhelm Rasinger ist mit der Aufarbeitung der Malversationen bei der Telekom Austria alles andere als zufrieden. "Die Staatsanwaltschaft ermittelt - das kann ich schon nicht mehr hören", sagte Rasinger am Mittwoch bei der Hauptversammlung. "Kottan hat auch ermittelt." Die Politik und das Justizministerium müsse endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Staatsanwaltschaft so arbeiten könne, wie es die Öffentlichkeit von ihr erwarte.
Die Telekom leidet nach Ansicht Rasingers an "Berateritis". Dass von den sieben Leuten am Podium vier Berater seien, sei "symptomatisch", so der IVA-Chef. "Schwache Manager brauchen Berater." ÖIAG-Chef Markus Beyrer sei "sicher ein erfolgreicher Politfunktionär der zweiten Ebene" gewesen, aber kein Unternehmer.
Dass die Anwaltskanzlei der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Edith Hlawati jedes Jahr das 30-fache ihrer AR-Vergütung an Honoraren kassiere sei juristisch einwandfrei, räumte Rasinger ein, "aber es passt einfach nicht".
Rasinger kritisierte weiters, dass die Telekom "zu einem Selbstbedienungsladen sondergleichen verkommen" sei. "Gewisse Namen hängen mir beim Hals heraus, sagte ein empörter Rasinger und nannte unter anderem: "Fischer, Hochegger, Mensdorff-Pouilly ... - und die Liste ist nicht vollständig". Dafür erntete Rasinger Applaus von den zahlreichen Aktionären in der Wiener Stadthalle.
Der Kleinanlegervertreter forderte von Telekom-Aufsichtsratspräsident Beyrer unter anderm die Nennung der Summe des Gesamtschadens aus den diversen Malversationen bei der Telekom sowie den Prozentsatz, wie viel davon wieder einbringlich sei.
Auch mit der Dividendenpolitik ist Rasinger unzufrieden, er würde eine Stärkung des Eigenkapitals vorziehen. Das Eigenkapital je Aktie betrage "schwache zwei Euro" - berücksichtige man die Abschreibung beim Markennamen, dann sei es sogar negativ. FxPro Handelskonto eröffnen und Vorteile genießen
| | | Autor: Der Börsianer Datum: 23.05.2012 | | |
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